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Steirische
Olditimerfreunde
Letzte Aktualisierung: 20.01.2019

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oldtimerrurlaub1Unser heuriger Oldtimerurlaub brachte einige Neuerungen und den Bruch mit bisherigen Gepflogenheiten. Hier ist zunächst der Umstand erwähnenswert, dass wir uns mit unseren Autos erstmals auf die Autobahn wagten  und seien es auch nur etwa 150 Kilometer gewesen, die wir auf der slowenischen Autobahn zwischen Velenje und Koper zurücklegten. Die andere Neuheit war, dass wir es uns und unseren Fahrzeugen zutrauten rund 1000 Kilometer in 3 Fahrtagen zu bewältigen.

Aber der Reihe nach:
Am Morgen des 29. Mai trafen wir uns in unserem Clublokal und klebten die slowenischen Autobahn Vignetten auf die Windschutzscheiben. Erwartungsvoll ging es ohne weitere Verzögerung los in Richtung Eibiswald,  Radlpaß nach Radlje zu unserer ersten Kaffeepause im Gasthaus pri lipi (bei den Linden).
Der Drau entlang erreichten wir Drauburg und Velenje, wo wir auf die Autobahn auffuhren.
Ein überreichliches Mittagessen erwartete uns dann im Hotel Krona in Domzale. Damit war schon fast Laibach erreicht  auf der Autobahn geht es halt doch viel schneller. Auch Postojna (Adelsberg) sowie Kozina - die Abfahrt nach Triest  wurde in kurzer Zeit passiert.

Ab Koper war dann die Autobahn zu Ende und nur noch wenige Minuten dauerte es bis wir in unserem Hotel Salinera in Strunjan ankamen.

Der nächste Tag war dann zur Entspannung traditionell autofrei. Ein nur für uns gechartertes Schiff brachte uns zunächst nach Piran zu einem kleinen Stadtrundgang und anschließend wurde uns an Bord das Mittagessen - Muscheln und Fisch -  serviert. Weiter ging es in Richtung Koper und in den Golf von Triest.

Das Wetter war sehr schön, die See ruhig, so dass auch keine Seekrankheiten oder ähnliche Unpässlichkeiten auftraten. Der restliche Tag stand dann zur persönlichen Verfügung, was Einige zu einem Bad im Meer bei 21 ° Wassertemperatur nützten.

Am Samstag war die angekündigte Istrien Rundfahrt am Programm. Durch liebliche, teils karstige Landschaft fuhren wir gemächlich im Landesinneren in Richtung Rovinij, wo am Hafen Parkplätze reserviert waren.

Die Damen fanden reichlich Zeit zum Einkaufen, zum Capuccino genießen oder wozu jeder sonst Lust und Laune hatte.

Im Limski  Fjord war für uns dann das Mittagessen in einem guten Lokal vorbereitet. Fisch oder Fleisch je nach Geschmack.
Ein kleiner Wermutstropfen auf der Rückfahrt in Form eines kurzen Gewitters konnte uns die Laune auch nicht verderben.

Bei unserer letzten Kaffeepause in Savudrija lachte bereits wieder die Sonne.

oldtimerurlaub2Sehr schnell war wieder der Tag der Heimreise da, der uns einen landschaftlichen Höhepunkt bringen sollte, aber auch anstrengende 450 Kilometer. Zunächst ein kurzes Stück über die Autobahn nach Kozina und nach Italien und dann weiter wieder in Slowenien durch den wunderschönen Park von Lipica in Richtung Görz. An der fast unwirklich grünen Soca entlang ins Kernland der Julischen Alpen. In Kobarid (Karfreit), bekannt durch die furchtbaren Ereignisse des ersten Weltkrieges, wurden wir zu einer Kaffe Pause im Gasthaus Jazbez überaus gastfreundlich aufgenommen.

Dann aber ging es wirklich ins Gebirge. Über den Predil erreichten wir die italienische Grenze, wechselten dann vor Tarvis wieder ins Slowenische, um nach Kranjska Gora (Krainburg) zum Mittagessen zu gelangen.

Leider war der Wurzenpaß gesperrt, sodass wir zurück nach Tarvis mussten um das Rosental zu erreichen.

Nach einer weiteren Pause ging es schließlich über die Soboth nach Hause.

Bis auf eine größere Panne und kleinere Reparaturarbeiten verlief diese - doch weite - Urlaubsfahrt problemlos und wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern positiv bewertet, was Mut macht Ähnliches auch in Zukunft zu organisieren