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Steirische
Olditimerfreunde
Letzte Aktualisierung: 14.11.2018

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Die Eckdaten der Fahrt am23.April:

  • 51 Fahrzeuge, Durchschnittsalter der Fahrzeuge: 43Jahre,
  • 93 Personen, davon etwa die Hälfte STOF Mitglieder.
  • Ziel war die Manufaktur der Harmonikaerzeugung der Familie Parz in Semriach.
  • Fahrtleitung und Planung. STOF-Präsident Herbert Schinnerl.

 

parzIn der Steiermark gibt es nicht viele Betriebe, die gleichzeitig Hamonikas produzieren und reparieren. Das sehr traditionelle Familienunternehmen präsentiert sich auf vielen Messen und Fachausstellungen. Neben Franz Parz legen auch Tochter Gabriele und Sohn Franz die Meisterprüfung ab, um dieses wunderbare Handwerk weiterzuführen. Auch nach dem furchtbaren Brand 2012 ließ sich das Familienunternehmen nicht entmutigen und baute das ganze Objekt inklusive
Werkstätten und Verkaufsraum neu auf. Zu danken ist hier den hoch motivierten Mitarbeitern und allen ausführenden Unternehmen. Der Fokus der Produktion liegt in der individuellen Fertigung der Einzelstücke für den Kunden und darauf. immer wieder neue Varianten zu schaffen. Schon berühmt ist ein sehr origineller Fasslhamonika-Entwurf, den die Familie unter Musterschutz stellte.
Franz Parz, gelernter Tischler, wollte sich seinerzeit bei der Firma Stachl eine neue Harmonika kaufen. Doch die Fertigung des Instrumentes hätte ein Jahr in Anspruch genommen. Darauf wurde Franz Parz vom Besitzer gefragt, ob er mit einem Hobel umgehen könne und sich seine Harmonika selbst bauen möchte? Das war der erste Schritt zur Selbstständigkeit und somit kam der Stein ins Rollen ........
R.N.

 

Wir waren 26 Fahrzeuge, davon wurden 20 von STOF-Mitgliedern pilotiert,
die am 21.Mai die Burg Oberkapfenberg ansteuerten. Planung und Fahrtleitung hatte Matthias Thier inne.

Auf der Burg wurden wir mit allen mitteralterlichen Ehren, sprich mit Musik und Gesang im Burghof Empfangen. Das Programm enthielt auch eine Führung und ein vorzügliches Mittagessen im Rittersaal. Leiter wahren zur Greifvogelschau am Nachmittag nur mehr wenige Oldtimerfreunde anwesend.

 

Die Geschichte der Burg in Schlagzeilen:oberkapfenberg

1173  Erstmalige urkundliche Erwähnung der Burg unter dem Namen "Chaffenberch"
1268 Bau am heutigem Standort durch die Herren v Stubenberg
1550 Ausbau zu einer Renaissancefestung
1740  Mit dem Umzug ins neuerrichtete Schloss Wieden, Beginn des Verfalls zur Ruine
1955 Aufbau der Burg in ihrem heutigen Erscheinungsbild durch die Familie Stubenberg
1992 Kauf durch die Stadtgemeinde Kapfenberg

 

Soeben aus unserem Oldtimerurlaub zurück, möchte ich Euch meine Eindrücke gerne weitergeben und Lust auf weitere gemeinsame Ausfahrten machen.


stWolgangMit 20 Fahrzeugen und insgesamt 40 Teilnehmern starteten wir am Donnerstag (15.6.) bei bestem "Ausfahrwetter" an der Hexenscheune in Graz-Nord zu unserer ersten Etappe bis St.Michael.
Nach einer Kaffeepause ging es weiter über Land bis nach Stainach im Ennstal. Im Gasthaus Zeiringer wie gewohnt ein gutes Mittagessen im Gastgarten und danach weiter mit traumhaften Ausblicken bis ins Salzkammergut zum Hotel Försterhof in Ried am Wolfgangsee. Kaum angekommen schon ein wichtiger Termin in St. Wolfgang. Mit dem eigenen Auto bis vor das Weiße Rössl und dann auch noch fast 2 Stunden kostenlos parken. Wer kann das schon? Der STOF eben und dann mußten die Fahrer auch noch über Mikro ihre Fahrzeuge vorstellen. Und es kam jeder dran, auch die, die eigentlich nicht wollten!
Ein gelungener öffentlicher Auftritt unseres Vereins und danach ab zum gemeinsamen Abendessen ins Hotel.

 

 

lokDer zweite Tag begann schon in der Nacht mit heftigen Regenschauern und dabei sollte es der autofreie Tag werden. Bewaffnet mit Schirm, Charme, Regenbekleidung und einer Portion Optimismus ging es zur Talstation der Schafbergbahn. Rund 35 Minuten Fahrt mit einer alten Zahnradbahn auf den 1780 m hohen Schafberg führten schon zu ersten genehmigten Schnäpsen in den Morgenstunden! Wunderschöne Ausblicke aus dem Zug runter zum Wolfgangsee und zum Fuschlsee, bis dann ganz oben eine dichte Nebelwand jeglichen Blick verwehrte. Kaum ausgestiegen klärte sich der Nebel etwas und wir entdeckten hoch oben auf dem Berge unser Restaurant Schafbergspitze. Oje, es sah so aus, als müssten wir uns unser Mittagessen erst verdienen! Und es war kalt und sehr stürmisch! So manch einen stellte dies vor fast unüberwindbare Probleme, doch dank gemeinsamer Anstrengungen schafften wir alle den "Aufstieg" und hatten nebenbei jede Menge Spaß bei der "Invalidenrallye".
Nach einem sehr guten Mittagessen gab es zur Belohnung auch noch jede Menge Ausblick, der Nebel hatte sich inzwischen verflüchtigt und die Sonne blitzte schon wieder hervor. Grandiose Aussichten auf den Attersee, Mondsee, Wolfgangsee und Fuschlsee begeisterten uns alle! Zurück ging es wieder mit der alten Zahnradbahn (von so manchen Überlegungen die Bremsmöglichkeiten betreffend überschattet) nach St.Wolfgang. Zwei Teilnehmer betätigten sich sportlich und wagten den Abstieg von der Schafbergalpe.(Bravo Sophie und Hans!)
Den Nachmittag verbrachten wir individuell und am Abend trafen sich alle zum Abendessen Die Schafbergbahn führt seit 1893 von St.Wolfgang auf den Schafberg und ist die steilste Zahnradbahn Österreichs. Sie wird von einigen der ältesten Dampf-Zahnradlokomotiven der Welt befahren. Die meisten Fahrten in der heutigen Zeit werden von neugebauten, mit Öl befeuerten, Dampflokomotiven durchgeführt. Die Fahrt dauert ca. 35 Minuten für ca. 5,85 Kilometer und überwindet dabei 1190 Höhenmeter. Die Vegetation, atemberaubende Ausblicke auf die Seen des Salzkammergutes und die umgebende Bergwelt lohnen die Auffahrt und waren auch für uns ein unvergessliches Erlebnis!

 

muehleAm Morgen des dritten Tages fand, wie in jedem Oldtimerurlaub, die klassische Ausfahrt statt. Nach dem Frühstück fuhren wir am Südwestufer des Wolfgangsees über St.Gilgen und den Fuschlsee in die Erlachmühle am Mondsee. Einige Teilnehmer suchten schon in aller Früh die alternativen Fahrtrouten, fanden aber dann doch zurück zur Gruppe und wurden wieder freudig begrüßt. Die Erlachmühle ist eine seit 1416 urkundlich erwähnte Mühle, in der noch heute hauptsächlich Roggen vermahlen und zu Holzofenbrot verarbeitet wird. Die Mühle bezieht ihre Energie über eine Turbine aus dem Wasser der Zeller-Ache. Unsere STOF-Mitglieder kamen in den Genuss einer Führung durch den Mühlenbesitzer Herrn Wienerroither und konnten jede Menge Fragen stellen. Wir lernten die verschiedenen Vermahlungsstufen und deren Endprodukte kennen, bestaunten die Technik und wurden zu einer Verkostung des Holzofenbrotes gebeten. Das Mittagessen in der angegliederten Jausenstation war traditionell, Gselchtes eingebacken in Brotteig, und eine willkommene Abwechslung. Erwähnen möchte ich noch den Besuch unserer „Salzburger Johanna“, die uns mit Schokoladentalern überraschte und über deren Besuch sich alle STOF-Mitglieder sichtlich freuten. Danke Johanna!
Nach dem Essen fuhren die meisten von uns lt. roadbook am Südufer des Mondsees entlang über die südliche Atterseestrasse zurück nach Bad Ischl.(Einige Teilnehmer bevorzugten die Nordroute als Alternative)
Der Weg ist das Ziel und so hatte jeder seine Erlebnisse bis wir bei Bad Ischl im Fahrzeugmuseum wieder eine Rast machten. Hier gab es einen wilden Haufen verschiedenster Fahrzeuge zu bestaunen, alles was eben Lärm macht, Geschwindigkeit erzeugt, fliegt, fährt, oder sonstige Dinge kann.
Nach diesem Museumsbesuch stand uns der Sinn nach etwas Abwechslung und wir erkoren Bad Ischl als Wunschziel.
Gesagt, getan ging es in die Innenstadt zu einer Kutschenfahrt durch das kaiserliche Bad Ischl. Dies war höchst interessant und vergnüglich! Immerhin konnten wir in unserer 10er Kutsche noch zwei versprengte STOF -Mitglieder von der Strasse auflesen, doch beladen mit 10 Personen und einem Kutscher konnten einem die zwei Zugpferde schon leid tun!
Ein lustiger Tag ging zu Ende und wir trafen uns wieder einmal zum Abendessen im Hotel.
Der letzte Tag begann schon vor dem Hahnenschrei und führte uns vom Hotel über Bad Ischl nach Hallstatt und dann über den Koppenpaß im Dachsteingebiet. Wunderschöne Ausblicke, eine kurvenreiche Strecke und dann weiter zum Mittagessen in Admont. Nach einem reichhaltigen und guten Essen ging es weiter über Eisenerz zurück in die Heimat.
Ein schöner Oldtimerurlaub ging zu Ende und ein herzliches Dankeschön geht an alle, die an der Organisation beteiligt waren.


Eure Britta Gutsohn

An einem eigentlich speziell in Norddeutschland üblichem „Schietwettertag“ fuhren wir dank strikter Geheimhaltung der Veranstalter ins Ungewisse!
Treffpunkt war wie immer zur Herbstausfahrt die Bäckerei Eberle in Lannach.
Nach dem Start und einer Fahrt im Regen über St. Stefan und um Stainz herum ( Willi nannte es vorher schon Rundfahrt) mussten wir nach einer knappen Stunde 8 Autos als vermisst melden! Also hieß es warten und endlich erreichten wir dann mit Verspätung die Ölmühle Labugger in Lebring, wo eine Kernöleierspeis( für manche auch mehrere!) auf uns wartete.

 

puppenNach der Stärkung ging es in das Puppen-Schulmuseum „Evis kleine Welt“ (Web eviskleinewelt.com) und so manch ein Teilnehmer wurde in seine Kindheit zurück gebeamt, erkennbar an den folgenden Kommentaren:

  • ,Kennst Du das noch?’
  • ‚Oh, genau das hatte ich auch!‘
  • ,Ja, da kann ich mich erinnern!’

 

Unser Willi Walter war sichtlich erleichtert, daß alle Teilnehmer so hoch interessiert waren und konnte trotz vorausgehender Kritik an seiner schnellen Fahrweise, den Aufenthalt genießen. Wir sahen all die Dinge mit denen in unserer Schulzeit und derer unserer Eltern gelehrt und gespielt wurde. Schultafeln, heute pädagogisch umstrittene Bücher, wie den Struwwelpeter, Lehrmaterialien, die sicher auch heute noch anwendbar wären, und Puppen, Kaufmannsläden, Puppenküchen und alte Puppenwagen. Beeindruckend die mit viel Liebe zum Detail dekorierten einzelnen Schauobjekte, die von der Gründerin in langen Jahren gesammelt wurden.
Danach ging es in das 3D-Kino der Ölmühle, wo wir einen sehr informativen Kurzfilm über die steirische Kernölproduktion anschauen konnten.
Gegen 13.00 Uhr verließen wir diesen interessanten Ort und es ging weiter über Gralla, Kitzeck und zurück nach Dobl, genauer nach St. Josef in das Landgasthaus Neumann.
Die versprochene schöne Aussicht wurde auf dieser Fahrt von Höhenmeter zu Höhenmeter „besser“ bis wir gar nichts mehr sehen konnten, außer der (wenn vorhanden) Nebelschlussleuchte des Vorausfahrenden! Dort gab es ein sehr gutes und reichhaltiges Mittagsmenü, ausgewählt von unserer Familie Walter, das keine Wünsche offen ließ. Nach einem gemütlichen Nachmittag, ging es individuell auf den Rückweg.

Ich bedanke mich hiermit im Namen aller Teilnehmer bei den Organisatoren Gabi und Willi Walter, wir werden uns sicherlich noch lange an diese Fahrt ins Blaue, der Sonne entgegen, ( so stand es auf den ausgehängten Plakaten -ehrlich-) zurückerinnern!
Eure Britta Gutsohn