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Steirische
Olditimerfreunde
Letzte Aktualisierung: 18.11.2017

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fruhjahr1Am 17. April war für den STOF Saisonstart. Herrlichstes Frühlingswetter, ein neuer Startort bei unseren Mitgliedern Traude und Franz Kois in Graz-Andritz, die extra für uns ihre Hexenscheune aufgesperrt hatten, 56 Oldtimer- Fahrzeuge und 102 Teilnehmer/innen, darunter viele Gäste. Besser kann doch eine Oldtimersaison nicht anfangen.
Am Ende der ersten Etappe, nach etwa 70 Kilometer Fahrt über Kalsdorf, Wildon bis in die Nähe von Mureck, über eine abwechslungsreiche Strecke, kamen wir in Pichla beim Handwerkerdörfl an.
Gerhard Seher führte uns durch sein fantastisches Hanswerkerdörfl, erklärte die Entstehungsgeschichte des Dörfls, die Gebäude und die Lebensumstände von damals. Geschichtsstunde vom feinsten!
Die kurze, zweite Etappe endete in Deutsch Goritz, beim Gasthof Bader. Auch hier gibt es nur gute Noten für den Gastbetrieb.
Das Schätzspiel, zu erraten war der Betrag der Eurocent Kupfermünzen in einem Glas. Es befanden sich € 3,99 im Glas, der Gewinner schätzte € 3,50, die höchste Schätzung betrug € 60,00.
Sämtliche Preise wurden von Christa und Herbert Schinnerl gespendet. Die Idee, das Handwerkerdörfl zu besuchen kam von Willi Walter, für die Ausführung des Roadbook zeichnete Rudolf Nuster zuständig. Organisation, Streckenführung und Fahrtleitung: Christa und Herbert Schinnerl.
Das „Dorf an der Grenze“, wie das Handwerkerdörfl inzwischen auch genannt wird, hat Gerhard Seher ein kleines Dorf mit abgetragenen historischen Gebäuden wiedererrichtet. Zu sehen sind eine Greißlerei, eine Schmiede, eine Wagnerei, die Werkstatt eines Schusters, ein Tennenstadl mit alten bäuerlichen Geräten, eine Baumpresse, ein Bienenhaus, ein Bauernhaus mit einer Rauchküche, ein Keuschlerhaus, eine Weberei, eine Kapelle, ein historisches Klassenzimmer und vieles andere mehr.
Das Handwerkerdörfl in Pichla bei Mureck, ein Mitgliedsmuseum der Museen und Sammlungen im Vulkanland der ersten Stunde, wurde mit dem Innovationspreis des Steirischen Vulkanlandes 2006 in der Kategorie Lebenskraft ausgezeichnet.

1. Tag

Start ÖBB Verladung gegen 20 Uhr bei Starkregen. Für jene, die im Zug unterwegs waren, bleiben aufregende Erfahrungen (Verladung, Liege-, Schlafwagen, Speckjause, mit und ohne Alkohol, Frühstück z.B. auf oberer Bettebene) als Erinnerung.

2. Tag

urlaub1Ankunft in Feldkirch mit Begleitung des Vorarlberger-Motor-Veteranen-Club (Götzis,  www.vmvc.at) zum Erstquartier in Hohenems mit Weiterfahrt ins Allgäu nach Wolfegg ins Fritz B. Busch Automuseum. Der Club leitete uns mit dem “Pacecar“ auf einer wunderschönen Route durch die Allgäuer Landschaft zum Weinstadl Rimmele in Wangen. Nach prächtigem Ausblick, einem lustigen Huhn zwischen den Gästen, köstlicher Jause und herrlichem Wein, der bei so guter Versorgung leider kaum mehr konsumiert werden konnte, ging es zum Quartier zurück.

 

3. Tag

Autofrei auf dem Bodenseeschiff von Bregenz nach Friedrichshafen mit ein wenig Freizeit die teilweise zum Shoppen und/oder für andere Genüsse genützt wurde. Mittagessen kulinarisch wohlschmeckend (bis auf jene die gewöhnungsbedürftigen „bissfesten“ Burgunderbraten orderten) im Zeppelinmuseum, mit anschließender Besichtigung. Ein weiterer wirklicher Höhepunkt mit reichlich Informationen, Foto-, Bild-, Videomaterial und Exponaten. Die Ausstellung: Möglichkeit Mensch (Körper/Sphären/Apparaturen) setzt sich nicht nur auf dem Feld der Technik sondern auch auf dem der Kunst mit der Frage auseinander, wie der Mensch versucht , seine natürlichen, sozialen und gesellschaftlichen Grenzen durch Technik zu überwinden. 15 international renommierte Künstler/innen durchbrechen die Grenzen des Vertrauten. Die Trennung von Mensch Maschine, Mensch-Tier, Mensch-Pflanze ist durchlässig geworden. Die Ausstellung zeigt Verschiebungen von Werten und Normen und den Menschen als Möglichkeitswesen.

4. Tag

Eine annähernd 330km Fahrt bei SCHÖNWETTER über den Hochtannberg, Arlberg (Kaffeepause bei Hitze), Landeck, Innsbruck, Jenbach ins Zillertal und nach der Mittagspause weiter über die Gerlos-Alpenstraße nach Mittersill bewältigten alle Autos mit Insassen.

5. Tag

Start der Heimfahrt von Mittersill  Altenmarkt  Obertauern - Tamsweg nach Stadl an der Mur zum Mittagessen. Über Murau nach Graz ging es dann für die meisten Urlauber/innen wieder nach Hause.
Für die Verantwortlichen ging ein teilweise angespannter Urlaub zu Ende, für die Teilnehmenden bleiben wie ich glaube, überwiegend Freude, Dankbarkeit und bleibende Erinnerungen als Geschenke erhalten und Vorfreude auf 2017.     DANKE für die Organisation und Fahrtleitung (Angelika und Hans Hirschberger), DANKE für die vorbildliche Abwicklung und die wertvollen ausführlichen Unterlagen (Christa und Herbert Schinnerl).    Danke auch unserem Willi, der für nötige Reparaturen, ohne die ich mir keine echte Oldtimerurlaubsausfahrt vorstellen kann, stets bereit ist. Danke auch Gabi, weil Willi sich immer schmutzig machen darf, obwohl er seine Wäsche nicht selbst versorgt.

D. Tippel.

Das Automobilmuseum Fritz W. Busch

urlaub2Wer sich, zumindest bis Ende der 90er Jahre, auch nur ein wenig mit Auto-Motor Fachliteratur beschäftigt hat, der kam am Namen Fritz B. Busch  nicht vorbei.
In den 60er Jahren schrieb er für die Zeitschrift Auto- Motor-Sport und für den Stern.In seinen späteren Jahren schrieb er, oft satirische Beiträge in der Zeitschrift Motor-Klassik.
Sein Museum im schwäbischen Wolfegg ist im 500 Jahre alten Nebengebäude des fürstlichen Schlosses von Waldburg- Wolfegg untergebracht. Eröffnet wurde es 1973, 1998 wurde es erweitert und seither von seiner Tochter, Frau Anke Busch geführt. Fritz B. Busch verstarb 2010. Leider schließt dieses sensationelle Museum mit Ende Oktober dieses Jahres und übersiedelt als eigene Ausstellung in das Traktormuseum Bodensee in Uhldingen-Mühlhofen bei Meersburg.
Das Automuseum Busch ist mit rund 200 ausgestellten Autos, Motorrädern, Traktoren und Wohnwagen eines der größten privaten Automuseen Deutschlands.
Die Exponate sind liebevoll zusammengestellt, bemerkenswert ist die Vielseitigkeit der Typen und Exponate..
Frau Anke Busch hat es sich nicht nehmen lassen uns vom VMVC und vom STOF persönlich zu begrüßen und uns durch das Museum zu führen.
Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns l ganz herzlich bei Obmann Stefan Meusburger  und den Freunden vom Vorarlberger Motor-Veteranen-Club für den gemeinsamen Tag und alle Hilfestellungen im Ländle bedanken.

Das Wetter war vor allem in der Früh sehr bescheiden, das Datum - Vatertag leider auch nicht optimal. So starteten wir mit nur 14 Fahrzeuge in Richtung “Grafenbier” am Nestelberg bei Ilz.
Die Fahrtstrecke: Über den Dürrgrabenweg nach Mariatrost, über das Schaftal bis Eggersdorf. Ein paar Kilometer fuhren wir über die B65 und B72, dann nach Prebuch und Preßguts bis Egelsdorf. Die letzte Strecke bis Nestelberg ging über Gemeindestraßen.
Die Stimmung war dennoch ausgezeichnet, wir konnten angenehm im Konvoi fahren und beim Bierbrauer Richard Graf fühlten sich alle wohl. Kurze Filme über das Bierbrauen, eine gute Jause mit dem selbstgebackenen Bierbrot, eine hervorragende Führung durch das kleine Museum und das wichtigste: Das gute selbstgebrautes Bier.
Die zweite Etappe ging durch Ilz , nach Reigersberg bis Breitenfeld/R.. Über den Kaisberg erreichten wir das Ziel, den uns gut bekannten Gasthof Kraxner in Hatzendorf.
Siegerin des Gewinnspieles (Ein Brautag)  wurde Frau M. Engelbogen. Bei diesem Brautag – im Oktober – wurde ein spezielles Maronibier gebraut.

strechau1Die Idee, nach vielen Jahren wieder einmal die Burg Strechau zu besuchen, kam gut an. Da in Summe doch mehrere 100 Kilometer zu bewältigen waren, war der Hochsommer natürlich die ideale Zeit für diesen Ausflug.
Gestartet wurde unter der Fahrtleitung von Hans Hirschberger am 14. August pünktlich um 09:00 Uhr in Graz- Andritz bei der “Hexenscheune”.
Die Strecke, natürlich ohne Benutzung von Autobahnen und Schnellstraßen ließ nicht all zu viele Wahlmöglichkeiten: Peggau - Frohnleiten - Pernegg - Bruck - Oberaich - Leoben - Hinterberg - St.Michael (Kaffeepause). Weiter nach Traboch - Trieben -Altlassing zum Mittagessen im Seerestaurant Lassing. Am frühen Nachmittag erreichten wir die Burg.
Es hat sich in den letzten Jahren doch einiges geändert auf Stechau: Die Burg inklusive Steyr Museum wurde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Führung durch die Burg ist wie eine fast 1000 jährige Zeitreise.  Besonders die Zeit der Reformation und Gegenreformation hat große Spuren hinterlassen. Ganz wichtig für die Burg Strechau ist aber die jüngste Vergangenheit: Ohne Harald Boesch (* 1925, +2014), der die Burg 1979 kaufte und restaurierten ließ, wäre dieses geschichtliche Erbe möglicherweise verloren gegangen. Auch zeichnete er auch für die sensationelle Steyr Sammlung verantwortlich (”...habe in meinem Leben nie ein Auto verkauft!”). Vor noch einigen Jahren füllten hunderte Fahrzeuge vieler Marken und in jedem Zustand die Hallen, die früher als Ställe benutzt wurden. Leider sind alle historischen Fahrzeuge außer die Steyr Automobile nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich.
Die Steyr Sammlung aber, etwa 25 hauptsächlich perfekt restaurierte Exemplare aus den Baujahren 1920 bis 1940 sind professionell museal aufbereitet und präsentiert. Große Bilder die bestimmte Modelle und auch eine Produktionshalle zeigen, sowie viele Informationen zu den Fahrzeugen ergänzen die Ausstellung.
Heimgefahren wurde in kleinen Gruppen, die kleinen Staus in die wir aufgrund der Moto GP in Spielberg geraten sind, waren kaum der Rede wert.

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Am 18.Septemer war es wieder einmal soweit: Die STOF Herbstausfahrt mit Fahrtleiter Willibald Walter. Die Eckdaten: Start in Lannach beim Cafe Eberle, Station mit Besichtigung des Schaustollens in Pölfing-Brunn, Weiterfahrt nach Mooskirchen, Mittagessen im Landgasthaus Larzarus. 40 Fahrzeuge mit einem Durchschnittsalter von knapp 44 Jahren, 76 Teilnehmer/innen, Streckenlänge 103 Kilometer.
Ein Gewinnspiel (Nummernverlosung) ergänzte das Programm.
Die Fahrtstrecke über und um die weststeirischen Hügeln: Lannach, Pöls, Gleinstätten, Pölfing-Brunn, Bad Gams, Stainz, Marhof, Greisdorf, Rauchegg, Stögersdorf.
Besonderen Dank an alle Teilnehmer/innen, ganz besonders an die Freunde des Alt-Opel-Stammtisches und den Freunden vom Oldtimerstall Feistritztal B 72 Koglhof.

Bergbau in Pölfing-Brunn:

herbstausfahrtDie Bergbaugeschichte in Pölfing-Brunn begann um 1790. Um 1797 soll das “Wieser Flöz” zuerst in Brunn-Schönegg erschürft worden sein. Um 1870 erschloss der böhmische Bergmann Wenzel Radimsky die Brunner Glanzkohlegruben und baute sie zu einem der modernsten Kohlebergbaue der Monarchie aus. Es standen zu dieser Zeit 5 Schächte mit Teufen von 23 bis 167 Metern in Betrieb. 1897 stürzte der Hauptschacht ein.
1976 schloss die letzte Grube.
1987 wurde in den großen Kellergewölben der Werksschule (heute Volksschule) der Schaustollen errichtet. Ehemalige Bergleute bauten mit ihrer Erfahrung einen naturgetreuen Kohlebergbau nach.
Eine reichhaltige Einführung mit Karten, Fotos, Dokumenten und Schaustücken, sowie einem Modell eines Kohlebergwerkes gibt Aufschluss über die Entstehung der Kohle in Pölfing-Brunn. Für Führungen (1 - 2 Std.) Anfragen beim dortigen Gemeindeamt.