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Steirische
Olditimerfreunde
Letzte Aktualisierung: 13.05.2019

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Frhjahr08„Auf die Plätze fertig los“ hieß es am 15.April 2018 für 55 Oldtimer am Red Corner in Graz Weinzödl.
Schon vor unserer diesjährigen Frühjahrsausfahrt wurde geschraubt, geputzt und so manch einer konnte es kaum erwarten endlich wieder ins neue Jahr zu starten.

Wir erfuhren vor der Abfahrt schon von uns bevorstehenden „kritischen Situationen“, unser Präsident und Fahrtleiter wollte wohl niemanden auf der Ausfahrt verlieren!

Auf unserem Weg über das Stift Rein und Stiwoll (manch einer dachte wohl an Versteckenspielen!) glitten wir durch eine wunderschöne Landschaft bis nach Mooskirchen zur Firma Hochstrasser. In der sehenswerten Mooskirchner Feindestillerie erfuhren wir Wissenswertes zur Destillation von Edelbränden und konnten die Produkte des Hauses bei einer Verkostung genießen.
Nach dem Motto „Von der Frucht zum wahren Genuss“ produziert man beim Hochstrasser ( www.schnaps.at) feinste Destillate seit 1930.
Über 40 Fruchtsorten werden zu Edelbränden, Schnäpsen, Likören und Cocktails verarbeitet.
Wir kamen in den Genuss einer Werksführung und konnten die ausgefeilte Technik des Betriebes, bestens erklärt durch den Juniorchef, bestaunen.

Nach diesem interessanten Erlebnis, einige Teilnehmer konnten sicherlich weiterführende Erkenntnisse auf dem Gebiet der Destillation gewinnen, ging es bei unserer zweiten Etappe über Neudorf, Hötschdorf, Fading Zwaring,vorbei an Wildon zum Mittagessen in den Hirschenwirt in Heiligenkreuz am Waasen.

Insgesamt waren wir 108 Personen, von den 55 waren 21 vereinsfremde Fahrzeuge, aber gerngesehene und überwiegend auch bekannte Mitstreiter.

Das Durchschnittsalter, nicht der Teilnehmer :), sondern der Fahrzeuge betrug 43,81 Jahre. Danke Herr Präsident und (Frau Präsidentin!) für diese exakte Auswertung und natürlich für die Ausarbeitung und Organisation dieser schönen Tour!

Bei unserem allseits beliebten Schätzspiel wurde nach genau 111 Saatkäferbohnen in einem Glas gefragt und fünf glückliche Gewinner( namentliche Erwähnung entfällt aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung) konnten sich über schöne Geschenke freuen.

Nach einem gemütlichen gemeinsamen Mittagessen endete unsere Frühjahrsausfahrt um ca. 16.00 Uhr.

Eure Britta Gutsohn

 

Das Zitat: „ Der Weg ist das Ziel“ beschreibt recht treffend den Schwerpunkt der von mir geplanten und am 17.6.2018 stattgefundenen Sommerausfahrt zum Schloss Gamlitz mit dem dort untergebrachten Weinbaumuseum.

IMG 2535Auf einer selektiven Strecke, möglichst ohne störende Verkehrsampeln, umfuhren wir auf der 1. Etappe bei prächtigem Wetter das Stadtgebiet von Graz über Thal, gelangten zur Steinbergstraße und folgten selten befahrenen Gemeindestraßen entlang des westlich von Graz gelegenen Höhenzuges bis Tobelbad. Nach einigen Landesstraßenkilometern ging es bald in die wunderbare südsteirische Landschaft (steirische Toskana) über St. Nikolai im Sausal nach Oberfahrenbach, wo ich ach wie peinlich!- als Fahrtleiter an einer Kreuzung falsch abbog und der Gemeindestraße über den Kreuzberg folgte. Schlimm? Nein! Wir wurden mit einer fantastischen Aussicht auf eine einzigartige und typisch südsteirische Weinbergidylle belohnt. Trotz aller Orientierungsschwierigkeiten sind alle 28 Fahrzeuge und insgesamt 52 Personen rechtzeitig und aus derselben Fahrtrichtung(!!!) kommend in Gamlitz eingetroffen.
Ein Teil nahm an der Besichtigung des kleinen, schlichten Weinbaumuseums teil, dass den Restbestand der im Jahr 1990 dort veranstalteten Steirischen Landesausstellung „Weinkultur“ darstellt. Wir wurden durch den betagten, sehr redegewandten, belesenen Oberstudienrat i.R. Josef Ertl geführt, der wenig über die Entwicklung des Weinbaues, aber umso mehr über sich, die Familie Melcher (Schlosseigentümer) und Historisches, berichtete. Sein Redefluss endete auch aufgrund der Tatsache des Zeitdrucks für den Start zur 2. Etappe. Wir nahmen die angenehme und reizvolle Strecke von Gamlitz über Grubtal nach Leibnitz und weiter nach Lang zum Mittagessen im Gasthaus Schweizger.
Passend zum Thema „Wein“ gab es ein Schätzspiel mit gesamt 420 Korken in einer Glasvase, wobei insgesamt 7 Teilnehmer entsprechend ihrer Schätzwertung, mit Preisen teilweise auch in flüssiger Form, ausgezeichnet wurden.
Ich bedanke mich für die zahlreiche Teilnahme und hoffe, dass diese Ausfahrt auch als Anregung dient, Fahrten in die Südsteiermark zu unternehmen.
Euer Helmut Tippel

 

AF-oststmk10Wir fuhren über Faßlberg, St. Ruprecht/Raab, Unterfladnitz, Preß-guts, Pischelsdorf bis Kroisbach. Danach bogen wir in eine Seitenstraße ein, die durch den netten Ort Auffen mit einem hölzernen Aussichtsturm führte. Der letzte Teil der Route ging über Sebersdorf und Neusafenau nach Hartberg.
Die 33 historischen Fahrzeuge, davon 2 Motorräder, mit einem Durchschnitts-alter von 49 Jahren wurden am Hauptplatz, der extra für uns abgesperrt wurde, aufgestellt.
Danach wurden wir sehr herzlich von Herrn Bgm. Marcus Martschitsch und dem Obmann des historischen Vereins, Herrn Reinhold Glehr empfangen.
Das Museum, nur wenige Meter vom Hauptplatz entfernt, umfasst Sammlungen beginnend von der ersten Besiedlung der Gegend, vieles stammt aus der Zeit der Kelten und Römer. Gut dokumentiert ist auch die Stadt-entwicklung vom Mittelalter bis in die jüngere Vergangenheit. Ebenso findet man auch viele technische Dinge der letzten 2 Jahrhunderte wie Kamera, Rollstuhl, Feuerwehrwagen, Telefon-vermittlungsanlage etc.
Sonderausstellungen, zur Zeit zum Thema “Einwandern - Auswandern” ergänzen die Museumsaktivitäten.
Dieses Museum ist sehr empfehlenswert, am Besten aber mit einer Führung von Herrn Glehr!
Zwischen Museumsbesuch und Mittag-essen im nur 3 Kilometer entfernten Maria Lebing blieb noch genug Zeit für einem Kaffeehausbesuch am Hartberger Hauptplatz.
Auch das Gasthaus Pack ist sehr empfehlenswert. Abgerundet wurde das Programm mit einem kleinen Schätzspiel, es galt eine Kiste mit Kürbisse und Birnen zu schätzen. Den ersten Preis holten sich ex aequo Jürgen Daniel und Redik Hugo, gefolgt von Joe Schweigert.

Euer Rudolf Nuster.

 

Herbstausfahrt0104Trotz des Anfangs nicht schönen Wetters kamen viele Oldtimerfreunde am Sonntag den 23. September zu Willis Herbstausfahrt.
Der Start erfolgte wie immer beim Cafe Eberle in Lannach mit Verzögerung, weil sich wieder einige im letzten Moment entschließen konnten.
Im 1. Teil ging es über eine teils bekannte Strecke nach Stainz zur Sonderausstellung „Eisen“ im Schloss. Von den gesamten Teilnehmern 72 an der Anzahl waren allerdings nur 9 Personen in der Ausstellung der Rest wanderte Talwärts zum Hauptplatz wo ein Handwerksmarkt stattfand.
Nach einigen Parkproblemen fand sich die Gruppe pünktlich zur Abfahrt ein.
Bei mittlerweile traumhaften Herbstwetter starteten wir zur 2. Etappe über Lestein, Hochstraße, Södingberg auf den Plesch zum Mittagessen beim „Pleschwirt“.
Nach der Verlosung - 1. Preis war eine Breze gespendet von der Bäckerei Eberle - zu schätzen war das Gewicht eines Eisenteiles (Schlacke) genossen einige die Sonnenstrahlen vor dem Gasthaus.

Willi und ich bedanken uns für die zahlreiche Teilnahme und hoffen ihr hattet wieder viel Spaß.
Gaby Walter