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Steirische
Olditimerfreunde
Letzte Aktualisierung: 02.07.2020

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Am 14. April 2019 war es wieder soweit. Lang ersehnt von unseren Oldtimerfreunden starteten wir unsere 1. Ausfahrt mit einem sehr entspannten Start vom Red Corner Graz Weinzödl. Genau drei Fahrzeuge folgten dem Startaufruf unseres Präsidenten, der Rest fuhr mit gebührendem Respekt etwas verspätet bei leichtem Regen durch den Annagraben Richtung Hartberg hinterher.

Unser Ziel Bad Tatzmannsdorf erreichten wir nach knapp hundert Kilometern quer durchs Land, begleitet von ständigem Regen und ziemlich kalten Winden.

20190414 113304Mit entsprechender Ausrüstung, Winterjacke und Regenschirm, besuchten wir dort das Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf. Gegründet im Jahr 1967 beheimatet es zurzeit 24 Objekte aus der Zeit zwischen dem 18. und dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Wohnhäuser, Scheunen, Ställe, Kellerstöckl, Bienenhaus und Radbrunnen wurden von uns besichtigt. Das Museum verfolgt den Plan das südburgenländische Bauen und Leben auf dem Land in dieser Zeit für die Besucher zu veranschaulichen. Der Großteil der Objekte sind Originale, nur ein kleiner Teil sind originalgetreue Nachbauten.

Nach diesem interessanten Besuch ging es zum gemeinschaftlichen Mittagessen in das nur mehrere hundert Meter entfernte Kurhotel.

Von unserem allseits beliebten Schätzspiel zu Beginn unserer Ausfahrt wurden dann nach dem Essen die Gewinner ermittelt. 59 Schokoladenostereier unterschiedlichster Größe in einem Glas waren die Lösung!
Ermittelt wurden sechs Gewinner, dies waren:

 

1. Markus Großschädl
2. Alfred Graf
3. Eva-Maria Faber
4. Renate Bärnthaler
5. Robin Wenzl
6. Gerhard Rischitz

 

 

Insgesamt haben 64 Personen in 31 Fahrzeugen an unserer Frühjahrsausfahrt teilgenommen, davon 22 Fahrzeuge unseres Vereins, 9 Fahrzeuge von Stof Gästen/Freunden. Das Durchschnittsalter aller Fahrzeuge lag bei 36,7 Jahren.

Nach dem mittäglichen Beisammensein traten wir alle mehr oder weniger schnell die Heimreise an. Danken möchte ich unseren Schinnerls für die Idee und die exakte Ausarbeitung des Roadbooks.

Eure Britta Gutsohn

 

 

herbstDas Sprichwort: „Alle Wege führen nach Rom“ galt am 22.9.2019 auch für Heimschuh (Pernitsch) mit dem dort seit Generationen ansässigen Weingut Schneeberger, dem Ziel unserer diesjährigen Herbstausfahrt. Dieses Weingut war sicherlich vielen Teilnehmern bekannt, weniger wohl, wie die 47 teilnehmenden Fahrzeuge (davon 26 „Stofler“) mit ihren 87 Insassen dorthin gelangten. Meine Planung war vom Bestreben getragen, das Ziel auf einer möglichst reizvollen, herbstlich gekleideten, nicht allgemein bekannten Strecke, sicher und geschlossen zu erreichen.
Der wesentlichste und nicht steuerbare Beitrag für eine ansprechende Ausfahrt wurde dankenswerterweise „frei Haus“ geliefert: Prächtiges und stabiles Herbstwetter. Wie gewohnt starteten wir in Lannach, fuhren an Gabi‘s und Willi‘s schönem Anwesen vorbei, wobei diesmal weder Winken noch Hupen Erfolg hatten, denn die beiden weilten im fernen München beim Oktoberfest auf der „Wiesn“. Über Pirkhofberg erreichten wir die „Schilcherstraße“, der wir Richtung Stainz und weiter Richtung Greisdorf zum Pausenziel Buschenschank Lazarus folgten. Treu dem Grundsatz: „Wer Pausen macht, hat mehr vom Leben“, war es dort möglich die herrliche Aussicht auf der Terrasse bei Kaffee und Kuchen zu genießen.
Weiter ging es über die Ortschaften Marhof und Neurath, hier der bergwärts führenden Saleggerstraße folgend und diese wieder verlassend hinab nach Bad Gams, weiter über Frauental nach Gleinstätten, vorbei am „Literwirt“ ins schöne Saggautal. Dort lag der Beginn der von mir eingeplanten „Sonderprüfung“ mit dem Namen: RATZBERG! Gleich einem langen, vielgliedrigen Wurm schlängelten sich die Fahrzeuge auf der schmalen Straße synchron, elegant hinauf und schließlich wieder ebenso hinab, mit einer eher selten beobachteten Präzision. Bemerkenswert war, dass es den Teilnehmern bei dieser Ausfahrt insgesamt sehr gut gelang, miteinander in „Tuchfühlung“ zu bleiben. BRAVO an alle Teilnehmer für diese besondere fahrerische Leistung.
Durch diese "Verbundenheit" kamen wir geschlossen beim Weingut Schneeberger an, wo die „Durstigen und Hungrigen“ sogleich ihren leiblichen Gelüsten folgten, während die anderen an der von Frau Reinprecht geleiteten Betriebsführung teilnahmen, die uns weinspezifische Einblicke, speziell in die Sturmerzeugung, ermöglichte.
Wie üblich gab es auch ein herbstliches Schätzspiel, dass zu Enttarnug der „Sterzverwender“ führte. Wie sonst wäre es möglich gewesen die im Glas befindlichen 600 Maiskörner so präzise zu schätzen: 1. Reinhard Suppanschitz: 598; 2. Manuela Neumann: 587; 3. Hans Grebien: 550. Gratulation! Dafür gab es Anerkennungspreise.
Helmut Tippel